Stand: 26.03.18 10:20 Uhr

Netta Barzilai singt für Israel

Auf der 24-jährigen Sängerin Netta Barzilai ruhen die israelischen ESC-Hoffnungen für Lissabon. Im Finale der Castingshow "HaKokhav HaBa L'Eurovizion" ("The Next Star For Eurovision") siegte sie mit den Stimmen der Jury deutlich gegen Publikumsliebling Jonathan Mergui. In den vergangenen stach Barzilai nicht nur durch ihren Gesang und ihr ungewöhnliches Auftreten, sondern auch durch ihren virtuosen Umgang mit der Loop-Box aus der Masse der Kandidaten hervor. Ihr Beitrag wurde im März veröffentlicht: Sie wird den Titel "Toy" singen.

Szene aus Netta Barzilais Video zum Song "Toy"

Israel: Netta - "Toy"

Außergewöhnlich und frech klingt Netta Barzilais "Toy". Darin vereint die 24-Jährige aus Israel, die ein wenig an Beth Ditto erinnert, Elemente aus dem Pop und K-Pop.

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Casting-Marathon

Netta Barzilai ist die israelische ESC-Kandidatin für das Jahr 2018. © Netta Barzilai

Netta Barzilai setzte sich in 20 Castingrunden als Siegerin durch.

In diesem Jahr schlug "HaKokhav HaBa" sämtliche Casting-Rekorde: Sage und schreibe 20 Runden lang mussten sich die Nachwuchstalente dem Urteil der Juroren Asaf Amdursky, Keren Peles, Harel Skaat sowie dem Popduo Static & Ben-El Tavori stellen. Dabei schaffte es Netta Barzilai immer relativ knapp in die nächste Runde, zuweilen auch nur mithilfe der Juroren. Wechselnde Auswahlmechanismen wie Blind Auditions und Duelle sorgten für Spannung, erschwerten allerdings auch die Vergleichbarkeit der Künstler, die sich mal nur gegen einen, mal gegen alle Konkurrenten der laufenden Runde durchsetzen mussten.

Sieg des Außergewöhnlichen

Auf den Tag genau ein Jahr nach der letzten Finalshow von "Next Star", aus der Imri Ziv als Teilnehmer des ESC in Kiew hervorging, stellten sich die vier Endrundenteilnehmer nicht nur der Wahl von Zuschauern und Juroren, sondern auch vier weiteren Jurygruppen aus ehemaligen ESC-Teilnehmern, Komponisten und Musikexperten. Nachdem sich Netta Barzilai dank Juryhilfe ins Superfinale gerettet hatte, verhalfen die vier Zusatzjurys der Ausnahmeinterpretin zu einem so komfortablen Vorsprung, dass es in der Endrunde mit fünf Punkten Vorsprung knapp zum Sieg reichte.

Dieses Thema im Programm:

ONE | 08.05.2018 | 21:00 Uhr