Stand: 10.03.20 10:23 Uhr

Sieben ESC-Gewinner als Interval Acts in Rotterdam

Alexander Rybak auf der Bühne in Lissabon. © NDR Foto: Rolf Klatt

Alexander Rybak verzauberte 2009 mit "Fairytale" die ESC-Fans in Moskau.

Die ersten Interval Acts für das Finale des 65. Eurovision Song Contest in Rotterdam am 16. Mai stehen fest. Insgesamt sieben ehemalige ESC-Siegerinnen und Sieger, darunter Duncan Laurence und Alexander Rybak, überbrücken während der Abstimmungsphase mit Medleys ihrer Gewinnertitel die Zeit.

Duncan Laurence & Co: Revue der ESC-Gewinner

Niederlande Duncan Laurence "Arcade" © imago_Images Foto: ITAR TASS

Vorjahressieger Duncan Laurence performt seinen Gewinnersong "Arcade" im ESC-Finale in Rotterdam.

So steht der niederländische Vorjahressieger Duncan Laurence mit "Arcade" auf der Bühne der Ahoy Arena. Hoch in den Norden geht es mit dem Norweger Alexander Rybak. Der Zweifachteilnehmer und Gewinner von 2009 in Moskau hat natürlich für "Fairytale" seine Geige im Gepäck. Aus dem Gastgeberland ist außerdem Glennis Grace dabei, die 2005 für die Niederlande in Kiew am Start war. "Rock'n'Roll Kids" war 1994 in Dublin der Siegersong von Paul Harrington & Charlie McGettigan, der ebenfalls im Finale von Rotterdam erklingen wird. Für Belgien hat Sandra Kim den ESC 1986 in Bergen gewonnen. Ihr "J'aime la vie" ist ebenfalls zu hören. Getty Kaspers, Sängerin von Teach-In, präsentiert "Ding-A-Dong", den Gewinnertitel der Band von 1975 in Stockholm. Noch weiter zurück in die ESC-Geschichte geht es mit Lenny Kuhr. Die Niederländerin war beim Song Contest 1969 in Madrid eine der vier Gewinnerinnen. Mit ihrem Titel "De troubadour" schickt sie die die Fans auf eine Reise in die Vergangenheit. Am weitesten zurück liegt der Sieg von Gigliola Cinquetti. Sie holte 1964 in Kopenhagen die ESC-Trophäe für Italien.

DJ Afrojack tritt im Grand Final auf

Im Finale tritt außerdem der holländische DJ Afrojack mit einem Chor und Orchester auf. Nick van der Wall wie er mit bürgerlichem Namen heißt, hat sich einen Namen in elektronischer Tanzmusik gemacht und bereits einen Grammy eingeheimst. 2019 stand Afrojack auf Platz neun der weltweit 100 besten DJs.

Breakdancer Redo eröffnet zweites Halbfinale

Redo macht eine Breakdance-Figur © BAKI Foto: BAKI

Trotz großer körperlicher Einschränkungen ist Redo ein international erfolgreicher Breakdancer.

Spektakulär wird es bereits im zweiten Halbfinale am 14. Mai. Der international bekannte Breakdancer Redo eröffnet die Show. Trotz mehrerer körperlicher Einschränkungen ist Redo eine feste Größe in der Breakdance-Szene und tourt mit seinem Programm um die Welt. Gerben Bakker, Showleiter des diesjährigen ESC, sagt: "Wir möchten niederländisches Talent in all seinen Facetten zeigen. Redos enormes Talent und seine Geschichte passen perfekt zur Inklusivität und Vielfalt des diesjährigen Wettbewerbs und zum Thema "Open Up".

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 16.05.2020 | 21:00 Uhr