Stand: 14.05.2017 13:11 Uhr  | Archiv

ESC Finale 2017: Reaktionen der Presse

Der ESC-Gewinner Salvador Sobral. © eurovision.tv Foto: Andres Putting
Sein Titelgewinn sei "ein Sieg der Musik", sagt ESC-Gewinner Salvador Sobral.

Der Portugiese Salvador Sobral hat nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Kontrahenten auf den vorderen Rängen mit einem souveränen Vorsprung von über 140 Punkten den 62. Eurovision Song Contest in Kiew gewonnen. Während Portugal jubelt, muss die deutsche Teilnehmerin Levina mit einer herben Enttäuschung fertig werden: Sie belegte mit Rang 25 den vorletzten Platz, gefolgt von Spanien. Die deutsche Presse lobt den Sieg Salvador Sobrals - vor allem, weil sowohl er selbst als auch sein Song so ESC-untypisch leise daherkommt. "Während der Rest des Abends von produktionstechnisch durchweg hochgepimpten Elektroschlagern oder dramatischen Hymnen dominiert wurde, wirkte sein Song "Amar pelos dois" entspannend und nervenberuhigend", schreibt etwa Zeit Online.

Pressestimmen zum ESC-Finale in Kiew

 

sueddeutsche.de: "Für gewöhnlich folgt der große europäische Gesangswettbewerb der Sounddramaturgie eines Hollywood-Blockbusters. Die Actionsequenzen immer auf Anschlag, der ruhigere Rest runtergemischt. Damit es richtig knallt, wenn es richtig knallt. Man muss den ESC und seine musikalischen Darbietungen als eine Aneinanderreihung eben jener Actionsequenzen verstehen. Konstante Überwältigung. [...] Mit Salvador Sobral ist nun alles anders. Der 27-jährige Portugiese ist die große Sensation des ESC-Abends in Kiew. Eine Überraschung ist er nicht. Vor dem Finale sahen ihn die Buchmacher schon gleichauf mit den Topfavoriten aus Italien und Bulgarien. Sobral ist dennoch ein äußerst unwahrscheinlicher Gewinner."

Twitterkommentare von den Medien und Fans

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Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 13.05.2017 | 21:00 Uhr