Stand: 20.02.19 17:45 Uhr

Gregor Hägele durchbricht alle Türen

Gregor Hägele singt "Let Me Go" auf der Bühne beim Vorentscheid in Berlin.  Foto: Julian Rausche

Gregor Hägele aus Stuttgart singt von der Sehnsucht in die weite Welt.

Die zweite Probe des Tages beginnt - aber wo ist eigentlich Gregor Hägele? Die Musik seines Songs "Let Me Go" setzt schon ein, und dann taucht er doch auf. Die Bühnenwand öffnet sich und Gregor kommt in weißen Schuhen, dunkler Jeans und Holzfällerhemd hinaus. Zu den ersten Takten der Musik geht er auf der Bühne nach vorn und bleibt dort während seines ganzen Songs über stehen. "Let Me Go" ist eine Ballade, und bei Balladen, so sagt Gregor, fühle er sich am wohlsten. Der Song handelt davon, von zu Hause auszuziehen und die Welt zu entdecken. Im Bühnenhintergrund sieht man immer eine Tür, drum herum Berge, Nebel, Wolken - alles Orte, die Gregor entdecken möchte. Gregor zieht es in die Ferne - für das Song Writing Camp in Berlin hatte er im November sogar eine Weltreise unterbrochen.

Gregor Hägele mit Alina Stiegler im Speeddate. © Mairena Schuster

Gregor Hägele im Speed-Dating

Eurovision Song Contest -

An Alina Stiegler kommen die Vorentscheid-Kandidaten heute bei der Probe in Berlin nicht vorbei. Gregor verrät ihr seine nervigste Eigenschaft.

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Komponistin im Publikum

Bei diesem Song Writing Camp entstand auch "Let Me Go". Tamara Olorga aus Österreich ist eine der Komponistinnen, die an dem Song - wie auch an dem Titel von Aly Ryan - gearbeitet haben. Heute setzt sie sich zu den Proben ins Publikum. Nach dem ersten Mal könne sie ihre Gedanken noch gar nicht richtig ordnen, sagt sie. Sie würde sich den Auftritt noch ein bisschen dynamischer inszeniert wünschen - eine Kamera sei aber auch noch nicht im Einsatz gewesen. Gregor könnte auch noch ein anderes Hemd anprobieren, sagt sie, da es - wie auch der Hintergrund - sehr bunt ist.

Makeda: "Krasser Typ mit zauberhafter Stimme"

Gregor Hägele singt "Let Me Go" auf der Bühne beim Vorentscheid in Berlin.  Foto: Julian Rausche

Die Tür im Hintergrund bleibt den Song über bestehen. Um sie herum erscheinen fremde, neue Welten.

Bei Durchgang drei ist plötzlich auch eine seiner Mitstreiterinnen im Publikum. Makeda setzt sich in Reihe drei und filmt ein bisschen mit. Gregor sei ein super Sänger, sagt sie: "Er ist ein krasser Typ mit einer zauberhaften Stimme." Außerdem sei er erst 19 und gesanglich schon so weit. In Durchgang drei bedeckt Bühnennebel den Boden. Gregor sing so gut wie zuvor, hat auch mit den sehr hohen Tönen des Songs kein Problem. Der Song endet mit Gregor vor einem Sternenhimmel im Hintergrund. Nach der Probe dreht er sich einmal schwungvoll um sich selbst und grinst. Er fühlt sich wohl auf der Bühne. Und er kennt sich hier auch gut aus - das Studio ist das gleiche wie damals bei seiner Teilnahme in der Castingshow "The Voice of Germany".

Gregor Hägele hatte eurovision.de beim Song Writing Camp in Berlin schon ein Interview gegeben. Jetzt will er beim deutschen Vorentscheid am Freitag um 20:15 Uhr sein Ticket für die große Show lösen - den ESC in Tel Aviv.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 22.02.2019 | 20:15 Uhr