Stand: 23.05.21 03:00 Uhr

Orakel: Gewinner Italien war einer der Favoriten

Eine leuchtende Glaskugel wird vor dunklem Hintergrund gehalten. © fotilia.com Foto: Warakorn

Buchmacher-Quote, Expertentipps oder doch die gute alte Kristallkugel: Welche Prognose stimmt?

In Rotterdam fand am 22. Mai das Finale des Eurovision Song Contest 2021 statt. Abgesehen von den Shows ist das Schönste am ESC das Diskutieren und Orakeln im Vorfeld. Aus Fans werden Experten und aus Experten Fans - und jeder weiß natürlich genau Bescheid, wer gewinnt. Verschiedenste "Orakel" versuchten, das Ergebnis dieses ESCs richtig vorherzusagen. Es blieb bis zum Schluss spannend, wer recht behalten würde.

Favoriten unseres Experten-Teams

Unser Team hatte alle 26 Final-Acts und ihre Songs genau unter die Lupe genommen. Richtig lag ESC-Experte Irving Wolther, der auf das italienische "Zitti e buoni" getippt hatte: "Måneskin füllen mit ihrer Performance genau das Vakuum, das die Pandemie bei den Freundinnen und Freunden von Livekonzerten hinterlassen hat." Für Moderatorin Alina Stiegler war Destiny aus Malta mit "Je me casse" klare Favoritin auf den Sieg - die junge Frau landete im Finale auf Rang 7. Besser lief es für ihren Kollegen: Moderator Stefan Spiegel setzte auf die Französin Barbara Pravi und ihren Titel "Voilà", die sich nur Italien geschlagen geben musste.

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Das waren die Tipps unserer Experten

Italien in den Wettbüros vorn

Der Sänger von Måneskin mit großen runden Ohrringen und einem Tank-Top singt inbrünstig in ein Mikrofon. © EBU Foto: Andres Putting

Liegen bei den Buchmachern vorne: Måneskin aus Italien.

Schon vor dem Finale in Rotterdam lagen Måneskin laut eurovisionworld.com bei den Buchmachern auf Platz eins. Dahinter rangierten Barbara Pravi aus Frankreich und Destiny für Malta. Statistisch gesehen sagen die Wettquoten übrigens nichts über die Platzierungen aus, denn gewettet wird nur auf den Sieg. In diesem Jahr lagen die Wettbüros mit den vordersten Platzierungen richtig - und auch hinten stimmte die Einschätzung: Jendrik lag vor dem ESC-Finale auf Rang 24 - am Ende reichte es für Platz 25.

Auf den Favoriten zu wetten, ist für Zocker übrigens eher wenig attraktiv: Wer sein Geld auf diesen Act setzt, verdient bei einem Sieg höchstens ein paar Cent.

Euer Uservoting: Schweiz vorne

Wir hatten euch gefragt: Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2021? Eure drei Top-Favoriten landeten im Finale weit vorn. Im Uservoting hattet ihr den Schweizer Gjon's Tears mit "Tout l'univers" klar an die Spitze gesetzt - in Rotterdam sprang Platz drei für ihn heraus. Dahinter hattet ihr Destiny aus Malta und die Italiener Måneskin gesehen - die Sieger aus Italien und die Siebtplatzierte.

Fanverbund OGAE International votet für Malta

Destiny (Malta) auf der Bühne. © EBU Foto: Andres Putting

Powerfrau mit starker Botschaft: "Je me Casse" von Destiny kommt bei den Fans bestens an.

Die OGAE ist ein weltweites Netzwerk aus 43 Eurovision-Song-Contest-Fanclubs. Die Organisation hatte ein eigenes Voting im April und Anfang Mai durchgeführt - und sich auf ihren ESC-Gewinner 2021 festgelegt. Insgesamt heimsten 29 von 39 Ländern Punkte ein. In einem engen Rennen setzte sich schließlich Destiny aus Malta mit 363 Stimmen knapp vor dem Schweizer Gjon's Tears mit 358 Punkten durch. Auf dem dritten Platz landete die Französin Barbara Pravi. Auch dieses Voting lag nicht weit daneben.

App "My Eurovision Scoreboard" favorisiert die Schweiz

In der "My Eurovision Scoreboard"-App können Fans ESC-Beiträge hören und ranken. Das Angebot wird international genutzt. Im letzten Voting hatten die Nutzer die Schweiz mit Gjon's Tears auf Platz eins gewählt, gefolgt von Destiny aus Malta. Auf dem dritten Platz sahen die Fans Elena Tsagrinou aus Zypern mit "El Diablo".

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Eurovision Song Contest | 22.05.2021 | 21:00 Uhr