Stand: 06.04.21 11:57 Uhr

Zweites ESC-Halbfinale 2021: Alle Infos

Tornike Kipiani (Georgien), Anxhela Peristeri (Albanien), Fyr & Flamme (Dänemark) ©  eurovision tv Foto: Giorgi Tsaava, Norik Uka, Rasmus Laursen

Tornike Kipiani (Georgien), Anxhela Peristeri (Albanien) und Fyr & Flamme (Dänemark) treten im zweiten ESC-Halbfinale an.

Der 65. Eurovision Song Contest 2021 findet in der Ahoy Arena in Rotterdam statt. Das zweite Halbfinale läuft am 20. Mai ab 21 Uhr. Moderiert wird die Show von Chantal Janzen, Jan Smit und Edsilia Rombley sowie Nikkie de Jager. Auf eine Auslosung für die Halbfinal-Runden wurde in diesem Jahr verzichtet. Stattdessen gilt die Halbfinal-Zuordnung aus 2020. Im zweiten Semifinale treten 17 Länder an. Zwölf von ihnen schicken die Acts, die auch schon beim ESC 2020 antreten sollten, der Corona-bedingt abgesagt wurde. Das ursprünglich für das zweite Halbfinale gesetzte Armenien hat sich aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Die zehn bestplatzierten Länder im zweiten Halbfinale qualifizieren sich für das Finale am 22. Mai, in dem insgesamt 26 Länder an den Start gehen.

Die Big-Five-Länder Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien geben im zweiten Halbfinale ihre Stimmen ab. Die Startreihenfolge in den Semis hat der zuständige niederländische Fernsehsender NPO Ende März festgelegt.

Startreihenfolge der Länder im 2. Halbfinale I 20. Mai 2021
StartplatzLandTeilnehmer/in / Song
1San MarinoSenhit - "Adrenalina"
2EstlandUku Suviste - "The Lucky One"
3Tschechische RepublikBenny Cristo - "Omaga"
4GriechenlandStefania - "Last Dance"
5ÖsterreichVincent Bueno - "Amen"
6PolenRafał - "The Ride"
7MoldauNatalia Gordienko - "Sugar"
8IslandDaði og Gagnamagnið - "10 Years"
9SerbienHurricane - "Loco Loco"
10GeorgienTornike Kipiani - "You"
11AlbanienAnxhela Peristeri - "Karma"
12PortugalThe Black Mamba - "Love Is On My Side"
13BulgarienVictoria - "Growing Up Is Getting Old"
14FinnlandBlind Channel - "Dark Side"
15LettlandSamanta Tīna - "The Moon Is Rising"
16SchweizGjon's Tears - "Tout l'univers"
17DänemarkFyr & Flamme - "Øve os på hinanden"

ESC trotz Corona: Drei Szenarien möglich

Viele Details des ESC 2021 müssen noch verhandelt werden. Die ausrichtende Europäische Rundfunkunion (EBU) hat bekanntgegeben, dass während der Corona-Pandemie drei mögliche Szenarien für den kommenden ESC im Raum stehen. Von einer Show mit wenig Einschränkungen bis zu einer Show im Lockdown werde alles bedacht. Wie genau der ESC 2021 ausgetragen wird, soll sich Mitte/Ende April entscheiden.

Regeländerung 2021: Background-Gesang vom Band erlaubt

In diesem Jahr ist zum ersten Mal Background-Gesang erlaubt, der nicht live gesungen wird. Während der Gesang des Hauptacts und die darunterliegende Vocal-Unterstützung noch immer live sein müssen, können Backing-Vocals testweise zusammen mit der Musik vom Band kommen. Das bedeutet aber auch: Alle Vocals, die die Live-Performance auf der Bühne ersetzen oder übermäßig unterstützen würden, bleiben verboten. Die EBU möchte damit die Vielfalt der Acts erhöhen und Produzenten und Komponisten helfen, das Potential der Songs voll auszuschöpfen, indem diese so nah wie möglich an der Studio-Version präsentiert werden. Diese Regeländerung soll nach dem ESC 2021 wieder überprüft werden.

Songs nicht vor September - Compilation im April

Während Künstler aus 2020 auch in diesem Jahr antreten dürfen, sieht es bei der Song-Auswahl anders aus. Da die Beiträge laut den Regularien der EBU nicht vor September 2020 kommerziell veröffentlicht werden durften, braucht jeder Teilnehmer ein neues Lied. Die EBU veröffentlicht eine Compilation aller Wettbewerbstitel auf CD und digital am 23. April.

ESC-Teilnehmerländer müssen Auftrittsvideo drehen

Für den Fall, dass ein Act im Mai nicht in Rotterdam auftreten kann, muss jedes Land ein Auftrittsvideo seines Acts bei der EBU einreichen. Dieses soll dann anstelle eines Live-Auftritts abgespielt werden. Diese Live-on-Tape-Performance darf nicht geschnitten oder nachbearbeitet sein. Die EBU hat einige Regeln aufgestellt, damit diese Performances fair und vergleichbar sind. So sind etwa Drohnenaufnahmen, Wasser, ein Greenscreen und der Einsatz von Augmented Reality verboten. Innerhalb von 60 Minuten darf der Act dreimal auftreten. Ein Durchgang wird dann genommen. Die EBU überwacht den Videodreh via Liveschalte.

Dieses Thema im Programm:

ONE | Eurovision Song Contest | 20.05.2021 | 21:00 Uhr