Stand: 24.11.20 12:12 Uhr

Viele Acts bekommen 2021 neue Chance

Der Schweizer Sänger Gjon's Tears alias Gjon Muharremaj, Kandidat des ESC 2021.  Foto: SRF/Lukas Mäder

Die Schweizer Delegation schickt Gjon's Tears 2021 zum Eurovision Song Contest.

Nach der Absage des Eurovision Song Contest 2020 haben sich schon etliche Länder auf die neue Situation eingestellt und sich dazu entschlossen, an ihre für dieses Jahr ausgewählten Künstlern auch beim ESC 2021 ins Rennen zu schicken. Dazu gehört auch der Schweizer Gjon's Tears, der vor der Absage des ESC mit seinem Song "Répondez-moi" bei den Wettanbietern zu den Favoriten gehörte. Er sei sehr glücklich, 2021 wiederzukommen: "Wir sehen uns bald wieder", schrieb er auf seinem Instagram-Account. Nach einer Ankündigung der EBU dürfen diese Kandidaten im nächsten Jahr allerdings nicht mit den gleichen Songs antreten.

Bestätigte Künstler für den ESC 2021
TeilnehmerlandTeilnehmer
AserbaidschanEfendi
AustralienMontaigne
BelgienHooverphonic
BulgarienVictoria
GeorgienTornike Kipiani
GriechenlandStefania
IslandDaði og Gagnamagnið
IsraelEden Alene
LettlandSamanta Tīna
MaltaDestiny
MoldauNatalia Gordienko
NiederlandeJeangu Macrooy
ÖsterreichVincent Bueno
RumänienRoxen
San MarinoSenhit
SchweizGjon's Tears
SerbienHurricane
SlowenienAna Soklič
SpanienBlas Cantó
Tschechische RepublikBenny Cristo
UkraineGo_A

Deutschland wählt ESC-Act über zwei Jurys aus

Der NDR hat bekanntgegeben, dass Deutschland für den ESC 2021 seinem Auswahlverfahren für den ESC 2020 treu bleibt. Das bedeutet, dass zwei Jurys - die Experten-Jury und die Eurovisions-Jury, über den deutschen Act entscheiden werden. Ben Dolic, der 2020 mit "Violent Thing" antreten sollte, hat sich dazu entschlossen, nicht weiter an dem Verfahren teilzunehmen. Einen Vorentscheid gibt es nicht.

ESC-Vorentscheide finden etwa in Schweden und Estland statt

Andere Länder haben angekündigt, ihre Künstler wieder per Vorentscheid zu ermitteln. Dazu gehören unter anderem Schweden und Estland. Der diesjährige estnische Kandidat Uku Suviste hat allerdings das Angebot erhalten, einen der 24 Startplätze beim Vorentscheid Eesti Laul anzunehmen. Für dieses Verfahren hat der Sänger bereits zugesagt. Auch Frankreich wird nach einer internen Auswahl 2020 wieder einen Vorentscheid veranstalten. Kandidat Tom Leeb wird nächstes Jahr nicht wieder dabei sein. Kroatien wird im Jahr nach Damir Kedžo ebenfalls wieder einen neuen Vorentscheid abhalten.

Dieses Thema im Programm:

NDR Blue | ESC Update | 23.05.2020 | 19:05 Uhr